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Jean „Jeannot“ Behra (* 16. Februar 1921 in Nizza; † 1. August 1959 in Berlin) war ein französischer Automobilrennfahrer.

Jean Behra startete zwischen 1952 und 1959 in 52 WM-GPs, er erreichte neunmal das Siegespodest, erreichte allerdings nie den ersten Platz. Bei Rennen, die nicht zur WM zählten, wurde er dagegen mehrfach Sieger.


Daraufhin versuchte er, mit seinem modifizierten F2-Porsche als Privatfahrer weiterzumachen und wollte beim Großen Preis von Deutschlandstarten, der dieses Mal auf der AVUS ausgetragen wurde. Viele Fahrer hatten Sicherheitsbedenken gegenüber dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke, die nur aus zwei 4 km langen Geraden, einer Haarnadelkurve im Süden und der aus Backsteinen gemauerten Steilkurve im Norden bestand. Bei einem Sportwagenrennen am Samstag vor dem Grand Prix verunglückte Behra tödlich: Sein Wagen kam in der regennassen Nordkurve ins Schleudern und kollidierte am oberen Rand der Kurve mit dem Betonfundament einer Flak-Stellung aus dem Krieg. Der Porsche schoß über die Steilkurve hinaus und Behra wurde mit dem Kopf gegen einen Flaggenmast geschleudert und war auf der Stelle tot.

Ihm zu Ehren erhielt 1961 eine Rennstrecke in der Nähe der französischen Stadt Nevers den Namen Circuit Jean Behra. Sie wurde 1989 in Circuit de Nevers Magny-Cours umbenannt.

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