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Helmut Koinigg (* 3. November 1948 in Wien, Österreich; † 6. Oktober 1974 in Watkins Glen, USA) war ein österreichischer Autorennfahrer.

Sein erster Versuch in der Formel 1 beim Grand Prix von Österreich 1974 endete mit einer Nicht-Qualifikation in einem Brabham BT42 des italienischen Finotto Teams.

Beim Team Surtees kündigten nacheinander die beiden Stammfahrer Carlos Pace und Jochen Mass, da sie der Meinung waren, das Fahrzeug sei zu unsicher. John Surtees bot daraufhin Koinigg einen Test in Goodwood an und offerierte ihm anschließend einen Zweijahresvertrag. BeimGroßen Preis von Kanada auf dem Mosport International Raceway fuhr er mit einem Surtees TS16 nach Platz 22 am Start als Zehnter durchs Ziel und brachte dem Team eines der besten Ergebnisse in der Saison. Zwei Wochen später beim Großen Preis der USA in Watkins Glen erreichte Koinigg ebenfalls nur den 22. Startplatz. In der neunten Runde kam er aus nie ganz geklärten Gründen an einer eigentlich recht langsamen Stelle von der Bahn ab. Doch lösten sich beim Anprall die Bolzen aus den Halterungen der unteren beiden Stahlbänder der Leitschiene, der Wagen schoss durch, das bestehen gebliebene obere Stahlband guillotinierte den Piloten förmlich.

Auf den Tag genau ein Jahr vorher verunglückte der französische Formel-1-Pilot François Cevert auf derselben Rennstrecke tödlich.

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